PDFs sind beliebt, auch bei mir. Zeitweilig hatte ich sie sogar zum Download angeboten, mit z.T. erheblichen Konsequenzen für meinen Traffic (besonders dann, wenn Suchmaschinen die PDF-Dateien mit in ihren Index aufnahmen).
Also: lieber erzähle ich kurz, wie man kostenlos selber PDF-Dateien erzeugt und zwar aus allem, was man auch drucken kann.
Von nun an läßt sich jede Webseite als PDF-Datei abspeichern, drucken oder als E-Mail verschicken.
Für fast alle Seiten hier gibt es eine extra Druckversion, welche für die Ausgabe auf Papier angepaßt ist. Der Seite-drucken - Link öffnet dabei nur das Druckfenster. Ebenso kann man auch im Menü der Browsers auf Datei / drucken... klicken, oder STRG+P drücken. Alles, was nicht erforderlich ist (Navigation, Werbung, etc.) wird beim Druck ausgeblendet. Auch auf Farben habe ich verzichtet, sodass ein schwarzweiß-Drucker ausreicht.
Die Druckversion muß nicht extra aufgerufen werden, sie wird beim Ausdruck automatisch berücksichtigt. Vorher sollte mit der Vorschau allerdings überprüft werden, ob Hoch- oder Querformat besser geeignet ist. Die Seiten dhlhermes.html, angaben.html und risiko.html müssen meiner Erfahrung nach in jedem Fall quer (DIN A4) ausgedruckt werden. Die meisten anderen Seiten passen auf A4-Hochformat, dies hängt aber auch vom verwendeten System, Drucker und den Seiteneinstellungen ab. Einige Seiten enthalten zwangsweise Umbrüche, um sicherzustellen, dass beispielsweise Tabellen komplett auf ein Blatt passen.
Hinweis: In den Kalendern der einzelnen Bundesländer sind die Ferien mit einer Hintergrundfarbe markiert. Es kann aber sein, dass Ihre Browsereinstellungen verhindern, dass Hintergrundfarben gedruckt werden.
So stellt man sie ein:
Internet Explorer: Menü Extras, Internetoptionen. Registerkarte Erweitert, herunterscrollen bis Drucken, Kästchen Hintergrundfarben und -bilder drucken markieren.
Firefox/Mozilla/Netscape: Menü Datei, Seite einrichten, Registerkarte Format & Optionen, Kästchen Hintergrund drucken (Farben und Bilder) markieren.
Opera: Menü Datei, Druckoptionen. Kästchen Seitenhintergrund drucken markieren.
Beim Firefox ist mir aufgefallen, dass die Hintergrundfarben nie gedruckt werden, wenn man den Seite drucken-Link benutzt. So ist es jedenfalls bei mir. Eine Änderung des Befehles von window.print auf self.print brachte auch nichts. Einzige Abhilfe: den Menübefehl des Browsers oder den Druckbutton benutzen.
Wer sich alles ausdrucken möchte, braucht Geduld. Es sind inzwischen fast 100 A4-Seiten.
Kann oder möchte man nicht sofort drucken - vielleicht weil gerade jetzt das Papier ausgegangen oder die Patrone leer ist - läßt sich die Ausgabe auch in eine Datei umleiten. Das heißt, es wird eine Datei mit den Druckdaten angelegt, welche zu einem späteren Zeitpunkt an den Drucker gesendet wird. Zum Senden (unter MS-Windows) muß man allerdings zur MS-DOS Eingabeaufforderung wechseln, bzw. ein DOS-Fenster öffnen. Bei Windows XP gibt man dazu unter Start > Ausführen... cmd ein und anschließend copy /b c:\xx.prn lpt1. Wobei anstelle c:\xx.prn der tatsächlich verwendete Laufwerksbuchstabe, Dateipfad und Dateiname angegeben werden muß. Mit lpt1 ist der Anschluß bezeichnet, in diesem Fall ein Parallelport. Ist der Anschluß nicht bekannt, so kann man unter Systemsteuerung > Drucker und Faxgeräte den Drucker auswählen und unter Eigenschaften den Anschluß abfragen. Achtung: bei Druckern, die über ein USB-Kabel angeschlossen sind, funktioniert das so nicht! In diesem c`t Bericht ist beschreiben, wie's geht. Wer allerdings noch nie mit diesen sog. Kommandozeilen gearbeitet hat, wird sich damit möglicherweise etwas schwertun. Die Möglichkeit, direkt unter Windows Daten an den Drucker zu senden, besteht meines Wissens nicht.
Was man drucken kann, läßt sich immer auch faxen. Modem- , ISDN- und ISDN/DSL - Nutzer verfügen bereits in aller Regel über die erforderliche Infrastruktur zum Faxen. T-Net/DSL - Nutzer dagegen nicht, denn über DSL kann man nicht faxen. Man braucht dazu eine Telefon-Wählverbindung. Hat der Rechner ein eingebautes 56k-Modem, ist die Sache einfach - man verbindet es mit einer N-Buchse im DSL-Splitter. Ansonsten muß man sich eines besorgen. Faxsoftware ist immer im Lieferumfang mit enthalten. Es muß kein Modem nach neuestem technischen Stand sein, ein altes Gerät tut es auch. Nur langsamer als 14.4k sollte es nicht sein (und das sind dann schon sehr alte Geräte). Vor dem Faxen sollte man in der Vorschau prüfen, ob alles seine Richtigkeit hat. Hier ein Beispiel mit Fritz!fax:
